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...... für eine Lebensgestaltung

im Einklang

mit der Natur und dem Lebensprinzip

Inhalt

Selbst-Verantwortung

Eine neue Richtung
Eine neue Lebensweise fasst Fuss
Raum für einen respekt- und liebevollen Umgang mit der Natur

Nachbemerkung

Selbst-Verantwortung           

Alles was der Mensch sich ausdenkt, wird früher oder später hier auf der Erde zur handfesten Wirklichkeit. Der Zustand der Erde und der Natur, die sich auf ihr entfaltet, wird vom Menschen geprägt. Dass es aber so wie bisher nicht weitergehen kann, ist wohl mittlerweile jedermann und jeder Frau klar geworden. Verschmutztes Wasser, verpestete Luft, vergiftetes Erdreich und das Ausbeuten von Menschen oder des Tier- und Pflanzenreichs führen früher oder später zum Untergang der jetzigen Zivilisation, ja vielleicht sogar zum Absterben des gesamten Planeten, wenn nicht wir Menschen eine Umkehrung dieser Tatsachen bewirken. Um die weitere Zerstörung des Lebensraum Erde zu verhindern und um die durch fehlerhaftes Verhalten des Menschen bisher angerichteten Schäden auf unserem Planten zu beheben, müssen grundlegende Änderungen im Denken, Handeln und Fühlen jedes einzelnen Menschen stattfinden. Die Einsicht, dass der Mensch seines Schicksals eigener Herr ist, dass er durch sein Denken das eigene Leben steuert und auf die Umwelt einwirkt, ist bekannt.

Die Probleme, die es in unserer Welt zu lösen gibt, um den Planeten und seine fein aufeinander abgestimmten Systeme vor dem Kollaps zu bewahren, sind unzählbar. Je länger, je häufiger werden an allen Ecken und Enden Krisensituationen und unheilvolle Zustände in den verschiedensten Lebensbereichen der Erde offensichtlich. Natürlich ist es wichtig, jedes einzelne dieser Probleme mit Tatkraft anzugehen und Lösungen zu finden, welche die Misszustände bereinigen und das Überleben im Einzelnen sichern. Tritt aber im Denken des Menschen kein grundlegender Wandel ein, werden die Probleme nur zeitweise behoben und dieselben Misszustände, die das Leben bedrohen, treten irgendwann später wieder in Erscheinung und dies wahrscheinlich mit vermehrter Heftigkeit. Dies ist eine Folge der Symptombehandlung. Nachhaltige Heilung kann nicht eintreten, wenn Probleme nur oberflächlich angegangen werden ohne die wirklichen Ursachen eines Misszustandes, weder zu erkennen, noch zu beheben. Der angerichtete Schaden muss zwar nicht direkt sichtbar werden, aber nach einer gewissen Zeit sind die Folgen unabwendbar zu spüren.
Was ist aber die Ursache, dass Menschen ihre eigene und auch die Existenzgrundlange der anderen Lebewesen unserer Erde nachhaltig zerstören. Nach dem Grund dafür brauchen wir nicht weit zu suchen. Es gibt eine Angst, die wohl in jedem Menschen tief drinsteckt, nicht genug zum Leben zu haben. Es ist die Angst vor einer unbestimmten Zukunft, vor Mangel und Leid. Die Angst öffnet den Menschen dafür, fremden Zielen zu folgen und lässt ihn selbst gegen das eigene Gewissen handeln. Indem er das eigene Gewissen verleugnet und das eigene Gefühl übergeht, beutet er sich selbst und die Natur aus. Anstatt auf das ursprüngliche Wissen zu vertrauen, dass die Erde und ihre Natur seit undenklichen Zeiten ein ausgewogenes Gleichgewicht bewahrt, und dass sich aus sich Selbst heraus erhält und somit auch den Menschen als ein von ihr unabtrennbarer Bestandteil, setzt er sein Vertrauen lieber auf hoch entwickelte Technologie und die Kaufkraft des Geldes. Von einer tiefen, unbewussten Angst geblendet, trampelt er auf der Erde herum und stellt sich an wie der sprichwörtliche „Elefant im Porzellanladen“. Der Mensch der zivilisierten Welt hat es verlernt seinen naturgegebenen Fähigkeiten, dem Gefühl und den eigenen klaren Gedanken zu vertrauen. Statt dessen verlässt er sich lieber auf ein gesichertes Einkommen und würde dafür fast alles tun und wie schon erwähnt, sogar gegen das eigene Gewissen verstossen. Ein Arbeiter auf der Öl-Bohrplattform, der Waldarbeiter, der den Urwald abholzt, ein Chemiker, der im Labor mit Tieren Versuche macht, der Bankangestellte, der Kredite an Umweltsünder vergibt oder ein Bauarbeiter, der giftige Chemikalien als Zusätze verwendet und noch viele Andere auch gehorchen nur den Anordnungen ihrer Chefs. Alle benötigen ihr monatliches Einkommen, um in ihrer Welt zu überleben und die Meisten führen die Befehle ihrer Vorgesetzten gedankenlos aus. Und wenn sie nicht mehr gebraucht werden oder zu teuer sind, werden sie kurzerhand entlassen.


„Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin!“ Dieser Ausspruch war vor einigen Jahren vielerorts zu hören. Man sprach darüber und fand es toll, aber wie soll das vor sich gehen? „Stell dir vor die Erde wird ausgebeutet, aber niemand macht mit!“ Jeder Mensch ist mit Verantwortungsbewusstsein und Urteilskraft ausgestattet. Jeder muss selbst über das eigene Leben und wie er seine Tatkraft einbringen will entscheiden. Wie und welchen Zielen man seine Kraft zur Verfügung stellt, ist die Verantwortung jedes einzelnen Menschen. Es gehört aber eine grosse Portion Mut und Selbstvertrauen dazu, die eigene Richtung einzuschlagen und sich aus dem Mainstream der Gesellschaft auszuklinken. Und es ist so, dass es gar nicht gelingen kann, sich dauerhaft gegen den Strom zu stellen. Früher oder später wird die Anstrengung sich dagegen zu stellen zu gross und irgendwann wird man wieder in die Richtung der Masse mit hineingerissen.

yEine neue Richtung

Die Erde, die Natur ja das ganze Universum geben die Richtung an. In diesen dem Mensch übergeordneten Systemen herrschen Gesetze, die ein kontinuierliches auf seine Gegensätzlichkeiten abgestimmtes Fliessen bewirken. Ständig sich umfliessende Bewegung, harmonisch in seinen Gegensätzlichkeiten, bestimmt die Entwicklung des ganzen Universums. Sich ständig gegen diese Ur-Kräfte zu stellen, erschöpft und laugt aus. Erkennbar wird dies an der Gesellschaft selbst. Die Menschheit krankt. Die meisten Staaten, Regionen, Städte, Familien und auch der einzelne Mensch können leider nicht als gesunde, aus sich heraus, harmonisch funktionierende Systeme bezeichnet werden. Innerhalb des grossen Ganzen betrachtet, wird es offensichtlich. Die Menschheit hat sich gegen den Mainstream des Kosmos gestellt und bezahlt dies mit Krankheit. Wie ein bösartiges Geschwür hat sie sich mittlerweile über den ganzen Planeten Erde ausgebreitet.

Es führt kein Weg daran vorbei. Für eine nachhaltige Gesundung müssen wir wieder in Harmonie mit den Universellen Gesetzmässigkeiten gebracht werden und ihnen gemäss handeln. Dies geschieht entweder automatisch, gerade eben durch dieses Fliessen der uns übergeordneten Gesetzmässigkeiten, oder wir lernen es mit diesen Gesetzen zu arbeiten und mit ihnen zu fliessen, ohne uns dagegen zu sperren. Wie mir scheint, hat sich die Menschheit durch die Geschichte der vergangenen Jahr-tausende gerangelt, genau um dies verstehen zu lernen. Immer wieder sind Kulturen begründet worden, sind erblüht und haben sich ausgebreitet, um dann wieder am Höhepunkt ihrer Entwicklung mit Schrecken, an der Frucht des eigenen Handelns unterzugehen.
Nun haben wir die Schwelle in ein neues Jahrtausend überschritten. In den Medien wurde viel darüber spekuliert, was es uns Neues bringen wird. Auf der einen Seite waren vor allem die Ängste vor einem drohenden Weltuntergang zu spüren, auf der anderen Seite waren hoffnungsvolle Prognosen zu hören, die revolutionäre technische, soziale und wirtschaftliche Entwicklungen vorhersagten. Doch nichts von alledem ist bisher eingetroffen. Es geht weiter wie bisher. Achtlos wird der Mensch und die Erde weiter ausgebeutet und es scheint, dass die Anstrengungen sogar noch verstärkt werden, um so viel wie möglich herauszuholen, bevor die Systeme in sich zusammenfallen. Die Wissenschaftler haben es längst bestätigt. Das Klima, die Weltmeere, die Bodenqualität aber auch die Finanzsysteme und sozialen Strukturen sind im Begriff, früher oder später in sich zusammenzustürzen. Und was macht der Mensch? Er baut immer weiter oben drauf, kittet ein wenig dort, flickt ein wenig da und erhöht es immer weiter, das Fass, das überzulaufen, ja auseinander zu brechen droht. Und dazu noch, zu allem Überfluss, werden immer wieder, auf der ganzen Welt sinnlose Kriege vom Zaun gebrochen. Wenn wir nicht an unserem eigenen Handeln zugrunde gehen wollen, müssen wir etwas ändern.

Unmöglich scheint es zu sein, die drohende Katastrophe aufhalten zu wollen. Wenn die Menschen aber, die erkannt haben, dass es auf diese lebensverachtende Weise nicht weitergehen kann, sich überall auf der Welt zusammen tun und nach Wegen suchen, ein Leben zu führen, ohne die bekannten schädlichen Auswirkungen, dann wächst neben der Hochkultur, die zwingend auf ihren Untergang zusteuert, eine neue Gesellschaft heran, die gemeinschaftlich die Prinzipien des Lebens achtet und aus diesem Grund innerhalb der Universellen Gesetzmässigkeiten bestand haben wird. Für den Einzelnen ist es nicht zu spät, sich zu besinnen und sich aus den Gesellschaften auszuklinken, die die Zerstörung unseres Planeten vorantreiben. Ganz dringend gilt es einen Weg zu finden, zu überleben. Gegen die alten Machtstrukturen, die den Mensch in die Ausbeutung treiben, anzukämpfen und sie ändern zu wollen ist unmöglich. Ihre Zielsetzung ist eine Andere als der Erhalt, die Hege und Pflege eines fortwährenden, harmonischen Lebens auf der Erde. Ein Ankämpfen dagegen erschöpft nur die ganze Kraft, ohne dass sich eine Lebensweise im Einklang mit der Natur, die eine wirkliche Entfaltung und Erhaltung des Lebens fördert, richtig Fuss fassen kann und sich immer weiter wegweisend ausbreitet.

Die Zeit ist reif, dass eine neue Grundhaltung die Handlungsweise der Menschen bestimmt. Dem Planeten Erde, der Natur und sich selbst zuliebe. Wir sind alle Bestandteile der selben Natur, eines gemeinsamen Lebensstroms, der sich hier auf der Erde entwickelt. Immer mehr Menschen werden sich dieser Tatsache bewusst. Dennoch bereitet es immense Schwierigkeiten, Vertrauen darin zu finden, dass sich die Natur aus sich selbst heraus erhält und ihre Lebendigkeit immer bestrebt ist, all ihre Bestandteile bestmöglichst zu erhalten und in ihrer Entwicklung zu fördern.

yEine neue Lebensweise fasst Fuss

Der Mensch als sich selbst bewusstes Wesen hat einen freien Willen und immer die Wahl und sein Leben so zu gestalten oder zu verändern wie er das will. Der Mensch kann seine Kraft und Energie für all das einsetzen, was er sich nur auszudenken vermag. Jeder hat es selbst in der Hand, wozu und wie er seine Lebenskraft verwendet und in wessen Dienst er sie stellt. Nach Sicherheit und Wohlstand, Freiheit und Glück, nach Frieden und Gesundheit geht wohl des Streben der Meisten. Doch wie man diese Ideale erreicht, darüber streiten sich die Geister. Die Industrie hat da natürlich ihre eigenen Ideen wie diese Ziele zu erreichen sind. Die Medien beherrschend tut sie ihre Meinung kund. Sie überflutet die Wahrnehmung mit Werbung für ihre Produkte oder Dienstleistungen und bedient sich dabei der Sehnsucht des Menschen nach den oben genannten Idealen. Auch die Kirchen und Religionen versprechen den Menschen die Erfüllung oben genannter Wünsche für irgendwann in unbestimmter Zukunft. Der beherrschende Einfluss auf die Meinungsbildung des Volkes durch die Religionen hat ihren Höhepunkt nun schon vor einiger Zeit überschritten. Die Beeinflussung jedoch, die sie auf das Denken und Fühlen der Menschen ausgeübt haben, ist unbestreitbar heute noch gegenwärtig. Immer mehr am Aufblühen hingegen ist eine neue Art von Religion. Esoterik hat in viele Bereiche des Lebens Einzug gehalten. Als Gegenpol zum materiellen Denken gesehen, wurde sie immer mehr ein aufblühender Wirtschaftszweig. Den grössten Einfluss auf das Handeln des Menschen übt jedoch das Streben nach Geld aus. Geld wird der Lebenskraft gleichgesetzt, mit der alle ideellen Ziele durch Kauf erreicht werden können, wenn man der Werbung glauben schenkt. Die Folgen des Strebens, durch eine rein materielle, technische Weise die ideellen Ziele zu erreichen, werden auf der Erde jeden Tag offensichtlicher.

Die neue Grundhaltung das Leben zu gestalten, ist es nun, die verschiedenen Arten des Streben nach diesen allen gemeinsamen Idealen miteinander zu verbinden. Die guten und nützlichen Dinge sind zu bewahren, diejenigen Dinge hingegen, die dem Leben und der Natur Schaden zufügen, sind zu unterlassen. Die heutige Situation aber macht es uns nicht gerade einfach alle schädlichen Tätigkeiten zu unterlassen. Zu tief sind wir verstrickt in den selbstzerrstörerischen Lebensweg, der uns von der Vergangenheit und der gewachsenen Kultur, unserer Betrachtungsweise der Dinge auferlegt ist. Was nützt es aber verzagt zu sein. Die Entwicklung des Lebens ist nicht aufzuhalten und diese Entwicklung ist geprägt von ständigen Veränderungen. Gerade im letzten Jahrhundert hat sich unsere Welt grundlegend gewandelt. Die technische Entwicklung hat sich überschlagen und es ist uns eine Grundlage entstanden, wie wir das aus der bekannten Geschichte unseres Planeten noch nicht kennen. Alle Länder dieser Erde sind durch globale Netzwerke miteinander verbunden. Dies betrifft nahezu alle Lebensbereiche. Kommunikation, Transport, geschäftliche Tätigkeiten, Wissenschaft, Politik, Sport, Freizeit und viele andere Aktivitäten sind global miteinander verbunden und weltweit findet ein reger Austausch statt. Obwohl diese Netzwerke noch vorwiegend dazu benutzt werden, Ausbeutung voranzutreiben, bietet es aber auch eine Chance für die Ausbreitung einer neuen Lebensweise, die mit Ausbeutung nichts zu tun hat. Einer Lebensweise, die der Liebe zum Leben und der Natur, der Freiheit eines mit dem Ganzen im Einklang befindlichen, schöpferischen Denkens Ausdruck geben will. Nutzen wir diese Möglichkeit.

Die weltweite Ausbreitung von Gedankengut, die einen respektvollen Umgang mit der Natur zum Ausdruck bringt, ist nur eine Möglichkeit diese Netzwerke zu nutzen. Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin. An einem Krieg gegen Völker, gegen die Natur oder sogar gegen sich selbst, an einem Krieg, der von irgendwelchen selbstsüchtigen Interessengemeinschaften initiiert wird, muss niemand teilnehmen, der das nicht will. Für die Aussteiger, diejenigen die es in sich verspüren, die den Schmerz fühlen, der zu jeder Stunde durch respektloses Verhalten entsteht, braucht es Räume und Betätigungsfelder, die ein Leben in Frieden mit der Natur, mit dem Leben und sich selbst ermöglichen und fördern. Die bestehenden Netzwerke und Strukturen wollen dafür genutzt werden, solche Räume zu eröffnen und zu vermehren.

yRaum für einen respekt- und liebevollen Umgang mit der Natur

In den letzten Jahren sind viele Unternehmungen entstanden, die es sich zum Ziel genommen haben, wieder in Übereinstimmung mit den Gesetzen der Natur und des Lebens zu handeln. Ihre Betätigungen decken nahezu jeden Lebensbereich ab. Dennoch erreichen solche Unternehmungen nach wie vor nur einen kleinen Prozentsatz des öffentlichen Lebens. Dies macht es für die Aussteigewilligen äusserst schwierig eine Aufgabe ausserhalb des althergebrachten, ausbeuterischen Systems zu finden und sie verschwenden keinen Gedanken daran, es auch nur zu versuchen, ihr Leben zu ändern. Da es für jeden wichtig ist den Lebensunterhalt zu verdienen und sich in einer Gemeinschaft eingebettet zu fühlen, werden sie alles beim Alten belassen, weiterhin gegen ihr Gewissen handeln und sich sagen: „Ja, das ist halt so, da kann man eben nichts machen!“

Es liegt auf der Hand. Wenn sich das Angebot an Betätigungsfeldern, die sich durch einen respektvollen Umgang mit den Gegebenheiten der Erde auszeichnen, vermehrt und einfacher zugänglich sind, werden sich viel mehr Menschen als bisher an einer Arbeit in Übereinstimmung mit der Natur und dem Leben beteiligen und sich für den Erhalt des Guten und Wertvollen einsetzten. Eine weitgehende Vernetzung von Firmen, die umweltgerecht arbeiten, Produkte entwickeln oder Dienstleistungen anbieten, die mit den Lebensgesetzen übereinstimmen und vermehrte, interessant gestaltete Medienpräsenz wird immer mehr Menschen ermutigen und dazu veranlassen ihre Kraft und Energie dem Erhalt der Natur und der Förderung der Vielfalt des Lebens zur Verfügung zu stellen. Dafür ist es ausserdem notwendig, das Foren erschaffen werden, in denen gemeinsam daran gearbeitet wird, neue Wege zu finden wie das Leben auf und mit der Erde harmonisch gestaltet werden kann. In diesen Foren wird jedem, der das will, die Möglichkeit eröffnet einen Beitrag zu leisten für den Aufbau einer friedvollen, dem Wohle aller dienenden Welt. Die Richtlinien nach der ein solcher Kreis aufgebaut ist, sind: respektvoller Umgang mit der Natur und Gleichachtung all ihrer Lebensformen; Förderung harmonischer Zusammenarbeit; die Erde, ihre Ressourcen, alles Wissen und alle Errungenschaften sind Gemeinschaftsgut.

Diese Foren machen es sich zur Aufgabe, die Richtung einzuschlagen und zu erforschen, die mit den übergeordneten universellen Gesetzmässigkeiten übereinstimmt und mit ihnen im Fluss ist. Sie streben eine Vernetzung und Zusammenarbeit aller an, die den selben Weg beschreiten, dies auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Dafür erarbeiten sie Konzepte für folgende Lebensbeereiche.

- Lebensraum – Gemeinschaften
- Produktion und Verteilung gesunder Nahrung und von Gebrauchsgegenständen
- Erschaffung und Vermittlung von Arbeitsplätzen
- Nachhaltige Gesundheitsförderung
- Förderung der Zusammenarbeit
- Erforschung der universellen Gesetzmässigkeiten und deren Nutzung zum Wohle aller
- Publizierung von Wissen und Technologie
- Politische Arbeit und lebendiges Gedankengut
- Förderung und Einbeziehung von Kindern in alle Lebensprozesse
- Erforschung effizienter Konfliktlösungsmodelle
- Lebensgestaltung – Freizeit

In all diesen Bereichen ist es wichtig, dass jeder, der daran mitarbeitet, die Möglichkeit hat, sich voll und ganz einzubringen, ohne fremdes Gedankengut ungeprüft übernehmen zu müssen. Jeder Mensch lebt eigenverantwortlich und ist darauf bedacht, dass seine Handlungen dem Wohl des Ganzen dienen.

yNachbemerkung

Dies von mir Eingebrachte, soll als Idee dienen, als eine Arbeitsgrundlage, die weiterentwickelt werden will. Klar ist, dass die Umsetzung einer solchen Vorstellung mit grossem Aufwand verbunden ist. Viele Mittel und viel Energie muss aufgebracht werden, um ein solches Vorhaben Wirklichkeit werden zu lassen und einige werden sogar behaupten, es sei eine Utopie, eine solche Idee in die Tat umsetzten zu wollen. Das Leben behält immer die Oberhand. Es ist endlos und geht immer weiter. Dies gibt mir die Möglichkeit auch nichts zu tun. Ich kann mir ein bescheidenes, einfaches Leben einrichten und darauf warten, dass sich die globalen Probleme von selbst lösen, dabei an mir selbst arbeiten und mich entwickeln. In der Entwicklung meiner Selbst sehe ich die Hauptaufgabe.
Doch ich empfinde es als eine grosse Herausforderung und wunderbare Aufgabe, am Bau einer Welt mitzuhelfen, die im Einklang mit sich selbst ist und in der es daher kein Streben nach Sicherheit und Wohlstand, Freiheit und Glück oder Frieden und Gesundheit mehr gibt. Ich bin überzeugt, dass es nun möglich ist gemeinsam an einer Welt zu arbeiten, in der diese Grundwerte für alle natürliche Gegebenheiten sind. Im letzten Jahrhundert wurde grosse Vorarbeit geleistet. Die Basis und das Wissen dafür, eine Welt so zu strukturieren, dass wir Menschen und unsere Handlungen mit der Natur, der Erde und dem Universum im Einklang sind, ist möglich. Ich denke, wenn wir es wollen, können wir es schaffen.
 

Jörg Blochinger, mai 2001
 

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Friede uf dä Erde, Friede im Härz  (mp3-Song  1.7 MB)                 

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