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DER SCHAUSPIELER (Narr der Tarot-Karte)

 

 

 

 

 

 

 

"macht es wie die Kinder. seid wie Kinder, Kinder die spielen!"

 

Es ist eine Kunst zu spielen. das Spiel ist der kreative/schöpferische Ausdruck des Moments. ständig ist der Moment von Bewegung umgeben und sein ausdrucksmittel ist das Chakra-System. Alles fliesst um diesen Punkt des Moments, das Jetzt herum. und wir nehmen wahr, dass sich alles um uns her in ständiger Veränderung befindet. Von langsam dahin schleichenden Veränderungen bis hin zur explosionsartigen Entfaltung gibt es alle möglichen Geschwindigkeiten. Alles fliesst in seiner eigenen Geschwindigkeit und Zeit und das menschliche Bewusstsein nimmt immer nur eine gewisse Bandbreite dieser fliessenden Energie wahr.

So fliesst auch der menschliche Körper, von dessen wahrer Form, Grösse und Beschaffenheit wir nur einen Teil wahrnehmen, um das Bewusstsein herum, das in ihm wohnt. Es fliesst Energie in ihn hinein und aus ihm heraus. Alles ist durchströmt von Energie. So sind die Sinne des menschlichen Körpers in zwei Richtungen benutzbar. So wie Licht durch unsere Augen hereinstrahlt und auf das Bewusstsein einwirkt, so strahlen sie auch das innere Licht (Bewusstsein) nach aussen. genauso funktioniert es mit unserm Mund, dem Bauch und so weiter, mit unserem ganzen Chakra-System, auch wenn wir das nicht wahrnehmen, oder wahrhaben wollen. Wir senden und empfangen ununterbrochen auf den verschiedensten Ebenen und stehen so in ständigem Austausch mit allem. Bilder, Klänge, Gerüche und so weiter, die von aussen auf das Bewusstsein treffen, wecken Emotionen und damit verknüpfte Gedanken, die in den unermesslichen Tiefen des Körpers gespeichert sind. Dazu inspiriert das Bewusstsein den Körper mit Ideen wie sich das Sein und die Entfaltung im jetzt einfach, liebevoll und harmonisch gestalten lässt . je nach Fähigkeit und Verständnis setzt der Körper diese Informationen wieder in Bilder, Klänge und Gerüche um. 

Als menschliche Wesen stehen uns die tollsten Möglichkeiten wahrzunehmen und uns auszudrücken zur Verfügung. ausserdem hat der Mensch die Fähigkeit zu lernen seine Handlungen zu verstehen und die grösseren Zusammenhängen des Seins zu begreifen. Dazu war es notwendig, dass der Mensch begann Handlung und Wahrnehmung zu werten. er begann alles einzuordnen in männlich oder weiblich, hin oder her, auf und ab passiv oder aktiv und so weiter.

Irgendwie kam dann auch die Unterscheidung zwischen gut und schlecht dazu. Dies geschah aber immer subjektiv, also aus dem gegenwärtigen Bewusstseinszustand, aus dem kulturellen und ethischen Hintergrund heraus, der ja so wechselhaft wie der Mondstand ist. Dies hat dazu geführt, das der Mensch anstatt einfach wahrzunehmen und sich dem Reichtum des Fliessens hinzugeben, um sich dabei selbst zu erkennen, begann sich gewisse dinge zu verbieten oder sich für andere zu loben, so wie es eben der eigenen, wohl anerzogenen „gut und schlecht“ - Skala entspricht. so reduziert sich die menschliche Ausdrucksfähigkeit und ordnet sich irgendwelchen Glaubenssätzen der kulturellen Gegenwart unter und befolgt solch eigenartige regeln wie zum Beispiel 'Männer weinen nicht" oder "Mädchen klettern nicht auf bäume". glücklicherweise sind diese Muster im begriffe sich aufzulösen, um einfach im nichts zu verschwinden.

So kommt das spielerische zurück in unser leben, und wir sind frei unseren Gefühlen, Gedanken und Impulsen in der weise Ausdruck zu verleihen, wie man es selbst für richtig erachtet und vielleicht, wie es der Entfaltung des Kosmos am dienlichsten ist.

wie ein Haufen herbstlichen Laubes, das vom Wind gepackt in die Höhe wirbelt oder wie ein Steinbrocken, der vom Frost aus seinem Gefüge herausgesprengt wird und nun erfasst von der Kraft der Erde auf seinem Weg in die Tiefe einen Steinschlag auslöst, dürfen wir uns den Elementen hingeben, um ihre Wirkungsweise zu erfahren. Wir Menschen sind die eigentlichen meister der Elemente, denn unser physischer Körper besteht aus ihnen und wird durch sie erhalten.

Wenn unser Bewusstsein, das eigentlich ein kosmisches Wesen, einer Sonne gleich erstrahlt, sich zur vollen Reife entwickelt und von uns die Erlaubnis erhält ganz von unserem Körper Besitz zu ergreifen, wenn wir fähig sind, durch die Kraft der Liebe mit allem zu verschmelzen, das uns umgibt, werden wir uns der Macht bewusst, die befähigt über die Elemente zu herrschen. wir werden selbst zu Schöpfern der Materie. Statt Marionetten in der Hand von begrenzenden Vorstellungen oder Gegebenheiten zu sein, gestalten wir die Bühne, die Rolle und das Stück welches wir spielen selbst. Wir befehlen dem Berg sich hinweg zu heben.

Im Rhythmus des Lebens, umtanzen wir einander und bringen unsere Liebe füreinander zum Ausdruck.

Mit diesem Wissen, sind wir zum Narr geworden, der sich am Dasein auf der Erde erfreut, auf der er sich bewegt und die Sonne betrachtet, die im den Weg weist seinen Schatten zu erkennen. Unbefangen bewegt er sich auf den Abgrund zu, in den er gleichmutig hinunterstürzt, um sich selbst in die Augen zu blicken, denn er weiss er ist eins mit dem Kosmos und das Leben, trägt ihn.

Jörg Blochinger, Winter 1998

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Friede uf dä Erde, Friede im Härz  (mp3-Song  1.7 MB)                 

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